Tipps zum Verkauf

Hilfreiche Tipps zum Immobilienverkauf

Damit Sie den bestmöglichen Verkaufserlös für Ihre Wohnung oder Ihr Haus erreichen, gibt es einiges zu beachten. Unsere Tipps können Ihnen in der Vorbereitung helfen, Fehler zu vermeiden und Ihre Immobilie erfolgreich zu verkaufen.

Die Vorbereitung Die Verkaufsphase Die Verkaufsabwicklung
Immobilienverkauf in Hamburg - Imken Immobilien

Gut zu wissen beim Immobilienverkauf

  • Ein Wohnungsverkauf ist zeitintensiv und erfordert Fachkenntnisse und Verhandlungsgeschick
  • Bei Verkaufsgesprächen ist ein guter Makler kompetent, sachlich und persönlich unbelastet.
  • Ein guter Makler erzielt durch seine Erfahrungen sehr wahrscheinlich auch den besten Verkaufspreis.

Die Vorbereitungen

  • Liegen alle Unterlagen für das Exposé und den Verkauf vor? Eine Übersicht mit Bezugsquellen finden Sie in unserem Download-Bereich
  • Ist Ihr spätester Zeitpunkt für den Wohnungsverkauf festgelegt? Welche Abhängigkeiten, z. B. die Finanzierung eines neuen Hauses, müssen berücksichtigt werden? Bis wann muss die Kaufpreiserstattung spätestens erfolgt sein?
  • Haben Ihre Mieter ein Vorkaufsrecht? Über ein Vorkaufsrecht verfügen Mieter gemäß § 577 Absatz 1 BGB.
  • Haben Ihre Mieter ein Wohnrecht? Für Eigentumswohnungen gelten die besonderen Bestimmungen der §§ 31ff des Wohnungseigentumsgesetzes zum Dauerwohnrecht.Die kann befristet, für die Lebensdauer des Berechtigten oder unbefristet vereinbart werden.
  • Der Verkaufspreis: Sind Sie sich sicher über die richtige Höhe? Wer den Wert seiner Immobilie überschätzt, schreckt mögliche Kaufinteressenten direkt ab. Und wer den erzielbaren Wert seiner Immobilie unterschätzt, verkauft vorschnell unter Wert.
  • Haben Sie die nötige Zeit und das Know-how für die Abwicklung Ihres Immobilienverkaufs? Unterschätzen Sie nicht den erforderlichen Aufwand! Ein Immobilienverkauf ist komplex und Zeitdruck wirkt sich negativ auf den Verkaufspreis aus.
  • Haben Sie einen Überblick über die anfallenden Kosten beim Wohnungsverkauf? Bei einem Wohnungsverkauf können vielfältige Kosten auf Sie zukommen. Eine Aufzählung der beim Immobilienverkauf typischerweise anfallenden Kosten finden Sie in unserem Download-Bereich.
  • Fallen beim Wohnungsverkauf Steuern an? Bei dem Verkauf einer Immobilie aus dem Betriebs- oder aus dem Privatvermögen gibt es grundsätzliche steuerliche Unterschiede, die zu beachten sind. Wir beraten Sie gern, wie Sie Steuern sparen können und was eine Spekulationsfrist in dem Zusammenhang bedeutet.
  • Immobilienkredit: Kann eine Darlehensübernahme durch den Käufer erfolgen? Bei einem Wohnungsverkauf mit laufendem Kredit kann beim Verkauf alternativ zu einer Darlehensablösung eine Übernahme durch den Käufer erfolgen. Voraussetzung: ist die Zustimmung der finanzierenden Bank.
  • Haben Sie schon entrümpelt und kleinere Schönheitsreparaturen durchgeführt? Vor dem Fototermin und den ersten Wohnungsbesichtigungen sollten Sie Ordnung und Sauberkeit in Ihrer Verkaufsimmobilie herstellen. Führen Sie notwendige Reparaturarbeiten und Instandsetzungen durch.
  • Ist Ihre Wohnung optimal für Fotos und Besichtigungstermine hergerichtet? Der erste Eindruck Ihrer Wohnung bestimmt die Kaufentscheidung. Entfernen Sie persönliche Einrichtungsgegenstände. Durch geschicktes Dekorieren vermitteln sie potenziellen Käufern Wohlfühl-Atmosphäre und steigern das Kaufinteresse.

Die Verkaufsphase

  • Hausverkauf: Privat oder besser mit Makler? Um den Verkauf Ihrer Wohnung möglichst effektiv und effizient abzuwickeln, kann die Beauftragung eines Maklers von Vorteil sein.
  • Haben Sie einen guten Makler? Es gibt drei Auswahlkriterien, die Sie bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten: Die persönliche Empfehlung, die Lage in der Region und die Spezialisierung auf das erforderliche Fachgebiet.
  • Sind Sie sicher, welche Einrichtungsgegenstände Sie mit verkaufen möchten? Möchten Sie z. B. eine Kücheneinrichtung oder Schränke mit veräußern, so beziehen Sie diese in Ihre Preiskalkulation mit ein.
  • Ist ein ansprechendes und aussagekräftiges Exposé erstellt? Lassen Sie Ihr Exposé lieber von Fachleuten wie Grafikern und Fotografen gestalten, damit ein werbewirksamer Auftritt garantiert ist.
  • Sind alle Inhalte für die Schaltung von Online Anzeigen vorhanden? Haben Sie die Fakten wie Wohnfläche, Nutzfläche etc., den gescannten Grundriss und geeignete Fotos Ihrer Verkaufsimmobilie zusammengestellt?
  • Wissen Sie, bei welchen Online Portalen Ihre Anzeigen geschaltet werden sollten? Es empfiehlt sich, bei den Marktführern im Immobilienbereich Anzeigen zu schalten, da diese den größten Zulauf haben, wie z. B. Immobilenscout24, Immowelt. Es gibt auch einige kostenlose Anbieter.
  • Haben Sie sich auf den Besichtigungstermin ausreichend vorbereitet? Betonen Sie die Vorteile Ihrer Wohnung doch verschweigen sie keine Mängel. Halten Sie alle notwendigen Unterlagen wie Grundrisse etc. in repräsentativer Form bereit. Hier einen Makler einzuschalten hat den Vorteil, dass potenzielle Interessenten weniger Hemmungen haben, Fragen zu stellen. Ein Makler bleibt beim Verkaufsgespräch zudem sachlich und emotionslos.
  • Wissen Sie, dass Sie Mängel nicht verschweigen dürfen? Kaufvertragsrechtlich sind Sie verpflichtet, dem Käufer gegenüber alle Mängel Ihrer Immobilie, die Ihnen bekannt sind, offen zu legen. Ansonsten machen Sie sich nach Kaufvertragsabschluss eventuell schadenersatzpflichtig oder der Käufer kann sogar vom Kaufvertrag zurücktreten.
  • Sind Sie vorbereitet auf die Preisverhandlungen? Lassen Sie sich bei Besichtigungsterminen nicht vorschnell auf Preisverhandlungen ein. Bitten Sie bei Preisvorschlägen ruhig um etwas Bedenkzeit und lassen Sie sich nicht zu Entscheidungen drängen.

Die Verkaufsabwicklung

  • Haben Sie die Bonität des möglichen Käufers geprüft? Vor dem Notartermin sollten Sie die Zahlungsfähigkeit Ihres Kaufinteressenten sicher stellen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Zur Prüfung gibt es verschiedene Möglichkeiten wie die Selbstauskunft, die Finanzierungsbestätigung der Bank bis zum Notaranderkonto.
  • Haben Sie den Kaufvertrag vor Unterzeichnung gründlich geprüft? Lassen Sie sich Zeit vor Unterzeichnung des Kaufvertrags. Inhaltlich sollten sich alle Vereinbarungen, die Sie mit dem Käufer besprochen haben im Kaufvertrag wiederfinden. Achten Sie darauf, dass das Eigentumsrecht erst nach vollständiger Kaufpreiserstattung übertragen wird. Nutzen Sie die Neutralität des Notars und lassen sich bei Fragen beraten. Schalten Sie in speziellen Fällen einen Fachanwalt für Immobilienrecht ein. Halten Sie bei Unsicherheiten Rücksprache mit dem Makler. Nicht vergessen: Der Wohnungsverkauf wird erst durch die notarielle Beglaubigung rechtskräftig.
  • Erfolgt die Zahlungsabwicklung Ihres Immobilienverkaufs zuverlässig? Die Zahlungsaufforderung erfolgt über den Notar und sollte in der Regel innerhalb von zwei Wochen beglichen werden. In der Regel wird der Kaufpreis als Einmalbetrag gezahlt. Alternative Kaufpreiszahlungen über einen längeren Zeitraum sind mit einem Baufinanzierungsdarlehen oder über monatliche Rentenzahlung möglich. Die Zahlung des Kaufpreises kann direkt an den Verkäufer oder über ein Notaranderkonto erfolgen. Bei vorzeitigem Einzug sollte die Regelung entsprechend im Kaufvertrag mit aufgenommen werden. Um Risiken für den Verkäufer zu vermeiden, sollte eine Schüsselübergabe nicht vor Zahlung des Kaufpreises erfolgen.
  • Kennen Sie Ihre rechtlichen Möglichkeiten, wenn der Käufer nicht fristgerecht zahlt? Bei Zahlungsverzug haben Sie zahlreiche Ansprüche an den Käufer: Verzugszinsen, Ersatz bei Verzugsschaden, weitgehenden Schadenersatz und in letzter Konsequenz den Rücktritt vom Kaufvertrag.
  • Wissen Sie, was Sie bei der Übergabe beachten sollten und wie Sie diese sauber dokumentieren? Vor der Schlüsselübergabe gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Der Käufer sollte unbedingt den Kaufpreis erstattet haben. Sie sollten alle wichtigen zur Immobilie gehörenden Unterlagen, wie z. B. Bauzeichnungen und den Energieausweis, für die Übergabe bereit halten. Weisen Sie den Käufer auf bestimmte Details wie Kabelanschlüsse etc. hin. Erstellen Sie ein detailliertes Übergabeprotokoll um sich vor eventuellen Nachforderungen des Käufers zu schützen. Nehmen Sie die überreichten Unterlagen in der Dokumentation Ihres Übergabeprotokolls auf. Mängel der Immobilie müssen im Protokoll aufgeführt werden. Eine detaillierte Checkliste mit allen notwendigen Inhalten für das Übergabeprotokoll finden Sie in unserem Download-Bereich